Vereinsgründung

Am 07. Oktober 2000 trafen sich in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr in Spenge 55 Teilnehmer zur Gründungsversammlung des Vereins Werburg Spenge e.V..

Der damalige Bürgermeister Christian Manz erläuterte den Anwesenden Sinn und Zweck der Vereinsgründung, die in der Satzung des Vereins verankert werden sollte.

So heißt es u.a. in § 2 der Satzung zum Vereinszweck:

Zweck des Vereins ist die Mitwirkung bei:

1. Der Verbesserung der konzeptionellen und baulichen Situation des Werburg-Ensembles in der Stadt Spenge,

2. der Verankerung des Werburg-Ensembles im kulturellen Leben und im historischen Bewusstsein der Bevölkerung der Stadt und der Umgebung sowie

3. die Öffnung der Gebäude und des Werburg-Geländes für kulturelle Nutzungen.

Die Erforschung der geschichtlichen Ursprünge sowie die Unterstützung der Stadt Spenge bei der Unterhaltung, Renovierung und Sanierung sowie bei der Organisation der zukünftigen Nutzung dieses Ensembles sind weitere Anliegen des Vereins.

Der Verein wurde alsdann am 10. Januar 2001 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Herford unter der Nr. VR 1733 eingetragen.

Inzwischen wurde das Vereinsregister vom Amtsgericht Herford zum Amtsgericht Bad Oeynhausen verlegt, der Verein Werburg Spenge wird dort unter der Registernummer VR 21733 geführt.

Umsetzung der Vereinsziele

Mit der Umsetzung der Vereinsziele wurde schon alsbald begonnen, als erstes wurde die Torhaus-Sanierung in den Jahren 2005/2006 in Angriff genommen und vollendet. Inzwischen wird das Torhaus mit seinem besonderen Tor aus Pappelholz als Trauzimmer und Archiv der Stadt Spenge genutzt.

Weitere Hinweise auf die bauliche Instandhaltung und Restaurierung des Ensembles finden interessierte Besucher unter den Gebäuden des Ensembles auf unserer Web-Site.

Dem Verein ist es gelungen, das Werburg Ensemble zu einem kulturellen Mittelpunkt der Stadt zu machen. Dazu beigetragen haben viele interessante und attraktive Veranstaltungen, die dazu angelegt sind, die Historie in den Vordergrund zu stellen. So werden beispielsweise die Mittelalterfeste jeweils unter ein Thema gestellt, das dann möglichst originalgetreu dargestellt wird. Beeindruckende Beispiele waren das Rittertum oder die Zeitreise ins 15./16. Jahrhundert.

Auch der traditionelle Herbstmarkt stellt nicht vornehmlich eine Verkaufsveranstaltung dar, sondern präsentiert altes Handwerk, um Kindern und Erwachsenen die handwerklichen Fähigkeiten der vergangen Meister vorzustellen.

Konzerte, Lesungen und Theateraufführungen tragen ferner dazu bei, den Bekanntheitsgrad der Werburg ständig zu erhöhen – auch weit über die Grenzen der Stadt hinaus.