Spenge, 5. Juni 2008

Rundbrief Nr. 2 / 2008

Liebe Freundinnen und Freunde der Werburg!

Der Frühling ist erwacht, das zarte Grün der Bäume, die dezenten und kräftigen Farben der
Blumen, fröhliches Lachen der Menschen, all das zeigt uns, es geht dem Sommer entgegen,
für viele die schönste Zeit des Jahres.

Und auch die Aktivitäten an der Werburg sind Anlass für einen optimistischen Blick in die Zukunft:

  • Das Narzissenfest war ein grandioses Ereignis, das die Werburg wieder einmal ins rechte Licht
    gerückt hat, welche Stadt kann schon so ein herrliches Ensemble seinen Bürgern anbieten?

  • Der Angelsportverein sorgt dafür, dass die Gräfte entschlammt wird. Diese Aktion ist nicht nur für das
    Überleben der Fische notwendig, sie sorgt auch dafür, dass die Gräfte nicht verlandet, denn sie ist ja ein wesentlicher Bestandteil der Wasserburg Werburg.

  • Die archäologischen Grabungen an der Werburg untermauern die Theorie, dass die Werburg eine
    befestigte Burg war und diverse Fundstücke erzählen vom Leben der damaligen Bewohner.
    Was wir wohl noch alles erfahren?

  • Und ganz besonders glücklich sind wir darüber, dass mit dem Start der Renovierungsarbeiten
    wohl noch in diesem Jahr zu rechnen ist.

Über diese Punkte wollen wir aber nicht die Veranstaltungen des Werburg-Vereins vergessen.

Am Mittwoch, dem 25. Juni 2008, ist Theaterabend an der Werburg. Um 20 Uhr präsentiert Susanne Peschel von der Theaterfirma Erfurt skurril-musikalisches-kabarettistisches Verwandlungstheater:

„Vorhang auf für Gundula Labisch"

Kennen Sie eigentlich Gundula Labisch? Wenn nicht sollten Sie sich beeilen, denn sie wird bald eine ganz andere sein. So von heute auf morgen! Geht nicht, denken Sie? Geht aber doch: Gundula Labisch ist eine zurückhaltende Bibliotheksangestellte, die um ihren Arbeitsplatz bangt und darüber hinaus mit sich hadert. Als im Internet ein Gerät angeboten wird, mit dessen Hilfe man sich einen dauerhaften neuen Lebensentwurf verpassen kann, trifft sie die Entscheidung ihres Lebens. Sie erwirbt dieses teure Gerät für einen Abend, arrangiert diesen mit Musik und begeistert ihr Publikum mit einem großen Verwandlungsabend.

Unter der Regie von Harald Richter genießen die Besucher ein mitreißendes Theatererlebnis.

Sichern Sie sich rechtzeitig Eintrittskarten im Vorverkauf, die Eintrittspreise betragen an der Abendkasse 10 Euro und im Vorverkauf bei der Buchhandlung Nottelmann 8 Euro. Übrigens, wenn es wider Erwarten regnen sollte,  wird die Aufführung kurzfristig in die Aula der Grundschule verlegt.

Der Stammtisch Ende Mai war wieder sehr interessant, es gab gute, konstruktive Berichte und Gespräche, darauf kann man aufbauen. Im Juni müssen wir den Stammtisch wegen des Theaterstücks auf Donnerstag, den 26. Juni 2008, verschieben, und da in der Werburg die Vorbereitungen für eine große Hochzeit laufen, treffen wir uns diesmal zum Stammtisch in der Gaststätte „Achilles“ an der Bünder Str.

Die Ausflüge, die der Gartenbauverein Spenge und der Werburg-Verein gemeinsam unternehmen, erfreuen sich immer großer Beliebtheit. Dieses Mal geht es ins Münsterland, am Sonntag, dem 06. Juli 2008, treffen sich die Teilnehmer, die sich bis Donnerstag, dem 03. Juli 2008, bei der Buchhandlung Nottelmann angemeldet haben, um 9.30 Uhr an der Spenger Stadthalle.

Ziel ist das Droste-Hülshoff-Museum in Havixbeck bei Münster, das Einblick in das Leben und Werk der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff gewährt. Darüber hinaus erfährt man vielerlei über das Münsterländer Adelsleben zur Zeit des Klassizismus und des Biedermeier.

Die schönsten Perlen des lyrischen Werkes der Dichterin verdanken ihr Entstehen der landschaftlichen Umgebung der Burg Hülshoff, in der sie geboren wurde und wo sie ihre Kindheit verbracht hat. Zu ihrer Zeit wird es im Umfeld des Wasserschlosses dunkle Feuchtgebiete gegeben haben, die den „Knaben im Moor“ erschauern ließen.

Den alten Herrensitz umgrünen noch heute Wiesen, in der zum Schlossteich ausgeweiteten Gräfte spiegelt sich der schlichte Backsteinbau von Burg Hülshoff. Dem frommen Zug der Zeit folgend, ließ Heinrich von Droste zu Hülshoff 1870 am Ostflügel eine kleine Kapelle im Stil der Hochgotik anbauen. Das Zweigfiligran der Alleebäume verleiht dem Gebäudekomplex den Zauber eines Märchenschlosses.

Nach dem Mittagessen geht es dann weiter zum Rüschhaus. Der wunderschöne kleine Garten vom Haus Rüschhaus – nicht weit von der Burg Hülshoff entfernt - gibt jedem Besucher manch neue Anregung.

So wird auch dieser Ausflug für die Teilnehmer in guter Erinnerung bleiben, es lohnt sich daran teilzunehmen.

Haben wir Ihren Geschmack getroffen? Dann sehen wir uns ja bald. Bis dahin wünschen wir Ihnen eine gute Zeit und viele Sonnenstrahlen.


Mit freundlichen Grüßen

Werburg Spenge e.V.

Der Vorstand


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